Konzept für Rekultivierung und Gestaltung von den Gubener Bergen

Malgorzata Borngräber, praca inzynierska, Sulechow 2012, „Koncepcja rekulttywacji i zagopodarowania Wniesnien Gubinskich“ Masterarbeit von Dipl. Ing. Malgorzata Borngräber, 2012

Die Honigberge auf Fettkes Höhe
Dipl. Ing. Malgorzata Borngräber zeigt das Gebiet, welches in ihrer Masterarbeit beschrieben wird.

In ihrem ersten Konzept der Gubener Berge gestaltete Malgorzata Borngräber die Zukunft zur Nutzung sehr umfangreich.

In der Magisterarbeit analysierte sie die geografischen und geologischen Bodenverhältnisse der Gubiner Berge. Sie griff umfangreiches Kartenmaterial z.B. von 1933 auf, da aktuelle Materialien bis heute sehr ungenau sind. Wichtige Maßnahmen seien die naturschutzgerechte landwirtschaftliche Rekultivierung, die Gestaltung von Hauptwegen, die Sicherung von bestehenden Böschungen und die Revitalisierung des Weinbaus auf nachhaltige Weise. Die vorhandenen Bauwerksüberreste wie ehemaliger Zufahrtsbereiche und Teile des Bismarckturms sollen eingebracht werden. Die Landschaft soll auch von Weinbergen geprägt sein. Des Weiteren könnten ein Thermalbad, eine Skipiste, eine Eislauffläche, Wander- und Radwege mit Themengärten, thematische Spielplätze, Gastronomie- und Hotelbereiche, Hundeauslaufgebiete, Wildfütterungsstellen und Aussichtspunkte sowie diverse Parkmöglichkeiten für anreisenden Besucher entstehen.

In einem ausführlichen Teil der Arbeit betrachtete und entwickelte Sie die nördlich gelegenen Honigberge zu einem touristischen Ausflugsziel.

Entwurf zur Gestaltung der Honigberge
Der Entwurf in der Masterarbeit von Dipl. Ing. Malgorzata Borngräber beschreibt die zukünftigen Nutzungsmöglichkeiten von Fettkes Höhe.

Ein Leuchtturmprojekt zur zeitnahen Umsetzung vorbereitet, könnte die Gestaltung dieser Honigberge auf Fettkes Höhe sein. Die Gestaltung nimmt die Tradition des Weinbaus auf und setzt sie öffentlichkeitswirksam, mit wirtschaftlichem Ansatz für Vereine in Ihrem Entwurf um. Es werden Verweilzonen für Kinder, ein Duftgarten und das Element Wasser einbezogen. An Stützmauern, rings um den ganzen Weinbau, befinden sich beleuchtete Plastiken und kleine Quellen. Auf der Anhöhe mit romantischer Aussicht ist ein Restaurant mit Aussichtsterrasse und Bäumen geplant. Zusätzlich erhält es Weinkeller und Lagerhaus. Der Parkplatzentwurf erhält ein Gebäude mit 3 Etage, wobei auf dem Dach ein Dachgarten sein soll. Parkplatz wird an der Süd-Seite unter der Erde liegen.

Die gesamte Arbeit liegt dem Verein vor und ihre Ideen wurden in der Vorstudie mit berücksichtigt.

Ab 2008 baute sie in Gubin einen eigenen Weinberg mit 160 Rebstöcken in der Nähe vom Eiserstein an. Zwar könnte 2015 eine erste Ernte erwartet werden. Finanzielle Zwänge veranlassten sie jedoch Arbeit außerhalb von Gubin und Polen anzunehmen. Wir wünschen Ihr alles Gute und hoffen immer noch auf die Umsetzung Ihrer und unserer Träume.